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323. Niobit (Columbit) aus dem Pegmatitbruch am Wolfsberg
bei Spittal/Drau.
Viele
Jahre sind vergangen, seit im Feldspatbruch in der Lieserschlucht Niobit
(Columbit), Tapiolit, Zinnstein, Beryll und einige Uranminerale gesammelt
werden konnten. Die Nachfolge als Pegmatitmineralfundstätte trat der
Feldspatbruch am Wolfsberg bei Spittal an, der hervorragende Wardit-xx
sowie etwas Brasilianit und Childrenit und auch Spuren von Uranmineralen
geliefert hat. In all den Jahren des Betriebes habe ich jedoch vom
Wolfsberg nichts von den eingangs erwähnten Niobmineralen zu sehen
bekommen. Nachdem auch der Wolfsbergbruch 1974 stillgelegt worden ist, hat
im schneelosen Jänner 1975 A. SIMA (Klagenfurt) auf den dortigen Halden
gesammelt und Stücke gefunden, die nun auch für den Wolfsberg das
Vorkommen von Niobit (Columbit) sicherstellen. Die Bestimmung erfolgte zunächst
optisch durch Pulveruntersuchung, sie ist mittels einer Röntgenaufnahme
durch Frl. S. RUSCHA (Salzburg) bestätigt worden. Es handelt sich um in
Pegmatitquarz eingewachsene, angedeutet tafelige Kristalle bis über 1 cm
Durchmesser. Gelbgrüne Anflüge auf dem und um das Erz leud1ten im U. V.
L. lebhaft gelbgrün, sind ein Uranglimmer, mit einem nm etwas über 1,600
wohl wieder Meta -Autunit. Nähere Beschreibungen über diese
Mineralparagenese siehe H. MEIXNER, .1951 und 1956, S. 21/24, sowie W.
PAAR, 1974. Die Herkunft des Urans ist für den Wolfsberg-Steinbruch schon
früher durch den Nachweis kleiner Uranpecherz Körnchen sichergestellt
worden. (MEIXNER)
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